Cosplay-Hacks die jeder Cosplayer kennen sollte!

Cosplay-Hacks die jeder Cosplayer kennen sollte!

Hier zeige ich euch die für mich wichtigsten Cosplay Hacks auf. Diese sollte jeder Cosplayer zumindest im Hinterkopf haben!

Hack Nr. 1

Für das Erhitzen von Worbla empfehle ich, das was sowieso jeder im Haushalt hat: euer Kochfeld. Hitzebeständig und meistens verfügbar ist es ideal um euer Worbla zu erhitzen um es zu verformen.
Stellt aber bitte sicher, dass keine Worblareste auf dem Kochfeld zurück bleiben. Dazu einfach nochmal mit dem Heißluftföhn erwärmen und mit einem weiteren Reststück „aufsammeln“ (Einfach auf die entsprechende Stelle drücken, Worbla haftet super an Worbla und somit entfernt ihr den am Kochfeld befindlichen Rest).
Das verhindert, dass ihr im erkalteten Zustand evtl. Kratzer in euer Kochfeld beim Entfernen der Reste bekommt

Alternaitv könnt ihr auch eine nicht beschichtete Steinplatte verwenden. Ich selbst habe erst vor kurzem eine 50x50cm Mamorplatte bei Boesner gekauft – für gerade mal 3,50€. Einfach ideal um mit Worbla zu arbeiten.
Einziges Manko: die Steinplatte bewirkt, dass das Worbla schneller auskühlt.

Hack Nr. 2

Diesen Hack habe ich schon mehrmals selbst bei Shootings angewandt – ich kann ihn deshalb nur empfehlen!

Verwendet Achselpads*!
Achselpads sind, einfach ausgedrückt, Pads welche innerhalb eurer Kleidung getragen werden. Einfach an der Innenseite des Shirts/Oberteils angebracht, verhindern sie, dass unschöne Schweißflecken auf der Außenseite zu sehen sind.

Eine Alternative, die vermutlich sowieso 99% aller Frauen im Haus haben werden sind: Slipeinlagen. Diese erfüllen den selben Zweck und sind im Notfall immer Griffbereit. Allerdings halten Slipeinlagen in der Achsel nicht immer so gut, jedoch als spontane Alternative durchaus zu gebrauchen.

Quelle: Amazon.de, Kostenpunkt: ca. 12,99€

Hack Nr. 3

Ihr wisst nicht, wie ihr eure Perücken mit aufwendigen Styles aufbewahren sollt? Die meisten werden wohl schon die passenden Styroporköpfe* mit Loch unten in der Mitte kennen.

Jedoch kippen viele Styroporköpfe ohne passende Halterung einfach um – so ist eine Lagerung ohne Perückenständer nicht einfach möglich. Warum deshalb nicht einfach selbst einen Ständer bauen.

Was ihr dafür braucht:
1. Eine Holzplatte (In Baumärkten gibt es günstige Reste von Zuschnitten für 1-3€, Länge mind. 30cm, die Breite ist davon abhängig, wie viele Perücken ihr dort aufbewaren wollt)
2. Möbelfüße* (Diese gibt es aber auch in Baumärkten oder sogar Ikea zu kaufen) – Bitte beachtet dabei immer den Durchmesser der Füße, diese müssen in eure Styroporköpfe passen!
3. Schrauben für die Möbelfüße -meistens geben die Hersteller der Möbelfüße eine Angabe, welche Schrauben zum Produkt passen bzw. verwendet werden sollten.

Und nun kann es losgehen!

Es ist weder besonders schwer, noch sehr aufwendigt. Ihr schraubt einfach die Möbelfüße an eurem Holzbrett fest. Weil ich fand, dass mein Holzbrett nicht so schön aussah, habe ich einfach bevor ich die Füße befestigt habe, eine selbstklebende Möbelfolie* angebracht.

Um die Perücken vor dem Einstauben zu schützen, bedecke ich sie deshalb immer mit einer Plastiktüte. Hier könnt ihr meine Perücke für Ciri, Rey und eine noch ungestylte Perücke sehen.

Hack Nr. 4

Ihr möchtet für euer Kostüm einen oder gar mehrere ovale und glatte „Edelsteine“ in gewünster Farbe herstellen? Das geht super einfach!

Was ihr braucht: eine leere Einwegflasche, mit 5 „Füßchen“ und einen Edding oder Nagellack in gewünschter Farbe. Zunächst wascht ihr die Flasche sauber aus. Dann könnt ihr mit einer Nagelschere ein kleines Loch in die Seite hineinpieksen und euch von dort zum Flaschenboden vorarbeiten.

Dort angekommen könnt ihr in beliebiger Form eure „Steine“ herausschneiden. Diese werden dann auf der nach innen gewölbten Seite ganz einfach mit dem Edding oder dem Nagellack bemalt – fertig!

Alternativ könnt ihr auch noch den Hohlraum mit einem Klebstoff füllen – dabei solltet ihr abere beachten, dass Heißkleber hierbei nicht unbedingt die geeignete Art ist, da die Hitze das Plastik der Flasche voraussichtlich schmelzen wird!

Hack Nr. 5

Schnittmuster: Wer viel damit arbeitet wird das Problem kennen: man druckt sich eine Vorlage aus, schneidet diese zu und pinnt sie am Foam oder Stoff fest um die Konturen abzuzeichnen. Allerdings spätestens nach dem 3. Abzeichnen sind die Schnittvorlagen nicht mehr ganz so robust und müssen unter Umständen neu ausgedruckt werden.
Um das zu verhindern, gibt es einen einfachen aber äußerst hilfreichen Trick: Ihr beklebt die Rückseite eures Schnittmuster mit Klebeband. Dabei spielt es keine Rolle ob es Paketklebeband oder Kreppband ist – beides hat bei mir bisher hervorragend funktioniert.

So kann ich auch meine Schnittmuster einfach auf A4 Größe falten und diese in einm Ordner mit passender Beschriftung für das nächste Mal verstauen.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Tipps weiterhelfen! Falls ihr noch weitere Tipps und Tricks kennt, die ihr wirklich empfehlen könnt, schreibt mir diese in die Kommentare!

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EvelynCosplay

Junge deutsche Cosplayerin aus dem schönen Süddeutschland. Betreibt Cosplay seit ca. 2015 und dein Cosplay Blog sowie Gaming Blog seit 2019.

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