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Parken und Einlass beim Comic Park 2025
Es gibt für den egapark in Erfurt mehrere Anreisemöglichkeiten.
Wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist bietet der Park direkt vor Ort eine S-Bahn Haltestelle, welche sich direkt vor dem Haupteingang befindet.
Falls man mit dem Auto anreist bietet der egapark verschiedene Parkmöglichkeiten.
Ein Parkplatz befindet sich hinter der S-Bahn Haltestelle. Hier kostet das ganztägige Parken 5 €. Der Parkplatz ist aber oft schnell belegt, da er nur für den Park und nicht für eine Messe dieser größe gedacht ist. Wenn ihr also nicht direkt um 10 Uhr zur Öffnung da seit, dann ist es ratsam direkt einen der weiteren Parkplätze anzusteuern.
Zum einen gibt es einen kostenloses Park&Ride Parkplatz. Von diesem kann man mit der S-Bahn 2 Haltestellen zum Park fahren oder man läuft ca. 15 Minuten zu Fuß. Für Inhaber eines 58€-Tickets vermutlich die einfachste Variante.
Empfehlen würde ich sonst eher den Messeparkplatz. Hier sind mehrere hundert Stellplätze. Das parken kostet 8€ am Tag und der Fußweg ist in gut 5 Minuten zu bewältigen.
Der Einlass ging wirklich Flott. Am ersten Tag waren wir erst kurz nach 11 Uhr da. Die Öffnung ist bereits um 10 Uhr. Trotzdem gab es eine kleine Schlange, aber innerhalb von 5 Minuten ist man drin. Zur Öffnung bei gutem Wetter kann es sicher auch mal 10 Minuten dauern, aber ich hatte das Gefühl, dass es sich ganz gut verteilt.
Interessant fand ich dabei, dass es 3 Linien für die Tageskasse und 3 für Onlinetickets gab. Und auch bei der Tageskasse war nicht weniger los als bei den Onlinetickets. Es kommen also viele Leute spontan vorbei. Da es sich beim egapark um eine wirklich rießige Fläche handelt gehe ich nicht davon aus, dass die Tickets je begrenzt sind oder werden.
Großer Park, kleine Hallen und fantastische Stände
Das Hauptaugenmerk der Convention liegt natürlich auf dem großen Park und was soll ich sagen: als Erstbesucher hat mich der Park auf ganzer Linie begeistert.
Es gab eigentlich Alles was man von einem schönen Park erwartet.
Neben größeren Wiesenflächen auf denen ihr euch entspannt ins Gras setzen könnt bietet der Park viele weitere Ecken die es zu erkunden galt. Der japanische Garten war dabei natürlich ein Highlight für viele Cosplayer. Während der japanische Garten im Park bei der Dokomi relativ klein ist findet man hier wirklich einiges. Von einer kleinen Holzbrücke vor einem Wasserlauf, Schöne Steinformationen, zwei Toris und viele weitere Fotospots.
Im Park gab es auch viele Blumenbeete und kleine Wege die so richtig zum durchschlendern einladen. Trotz der zwei Tage Con haben wir nicht alles im Park gesehen. Wenn ihr also mit Cosplay unterwegs seit und ihr einen Freund dabei hat der eine Kamera bedienen kann, könnt ihr hier viele wunderschöne Spots finden.
Auf den Wegen von der Hauptbühne ganz im Westen des Parks bis hin zur Künstlerhalle und der Parkbühne im Osten des Parks gab es verschiedene Essensstände, Händler (Von Mittelalter bis Manga-Stuff) und Fangruppen mit eigenen Lagern zu bestaunen. Es war für so ziemlich jeden was dabei. Egal ob Star Wars, Monster Hunter oder Fallout. Die Stände hatten sehr viel liebe zum Detail und passten super in den Park.
Kommen wir damit aber zu etwas, was mir nicht ganz so gut gefallen hat: die kleinen Hallen.
Direkt gerade aus vom Haupteingang war die Händlerhalle. Händler fand man aber nur im linken Teil der Halle, auf der rechten Seite gab es Blumen zu bestaunen. Und hier möchte ich auch nicht zu negativ klingen… wir befinden uns in einem Park, der normalerweise anders genutzt wird und dort so eine Messe abzuhalten ist eigentlich schon ziemlich cool. Aber die Halle hatte sofort das Problem, welches wir von anderen Messen kennen: kleine Gänge und wenig Platz. Natürlich wird es je nach Uhrzeit und Wetter voller oder leerer in den Hallen, aber wirklich gerne Zeit habe ich darin nicht verbracht.
Ähnlich war es auch in der Künstlerhalle. Diese befand sich im oberen rechten Teil des Tropenhauses. Ein sehr enger Gang ging im Kreis von den ca. 25 Künstlern. Ich liebe Künstler, aber nach einer Runde in dem eher vollen Gang wollte ich doch lieber wieder nach draußen.
Das Programm und der Cosplay Contests
Das Programm im Comic Park ist vielfältig und bietet für jeden etwas.
Neben Musikacts wie „Tag der Helden“, „Darth Bronka“ und „The New Asuka“ gab es einige Showacts wie z.B. „Buble Thesi“ auf den zwei Bühnen.
Außerdem gab es diverse Workshops für Sounddesign oder zum zeichnen, welche aber nur in einem kleinen Pavillion waren mit einer Hand voll Sitzplätzen. Außerdem hab ich davon auf Social Media gar nichts mitbekommen, weshalb die Workshops irgendwie komplett an mir vorbei gegangen sind.
Es gab an den beiden Tagen einen Cosplay Contest. Samstags war der Performance Contest auf der Hauptbühne und Sonntags der Crafting Contest auf der Parkbühne.
Es gab wieder viele wundervolle Cosplays zu bestaunen, wobei mir der Crafting Contest deutlich besser gefallen hat. Erstens war die moderation sehr angenehm und zweitens gab es nicht ganz so viele Teilnehmer wie beim Performance Contest.
Zu den Bühnen muss ich auch noch kurz meinen Senf dazugeben.
Die Hauptbühne ist nicht bestuhlt es gab in Zusammenarbeit mit Ikea ein paar Decken und Stühle, wobei ich nicht davon ausgehe, dass es immer so ist. Da es auch keine Überdachung oder Ähnliches gibt, holst du dir bei Sonne einen Sonnenbrand oder bei Regen eine Erkältung. Ich finde diese Bühne ist nur für Musicacts richtig passend. Man steht, bewegt sich ein bisschen zur Musik und verbringt eine entspannte Zeit.
Die Parkbühne – die in der größe eigentlich genau so groß ist wie die Hauptbühne – ist überdacht und bestuhlt. Vielleicht ist das auch der Grund warum mir der Cosplay Contest Sonntags besser gefallen hat. Die Bühne eignet sich hervorragend zum bisschen entspannen und einen Panel oder Contest anzuschauen.
Insgesamt ist die Parkbühne eher wenig besucht gewesen, was vermutlich an der bisschen versteckten Lage liegt.
Verpflegung und Sitzgelegenheiten
Wer schon mal öfters auf Conventions unterwegs war, wird den Struggle kennen: die Suche nach Essen und Trinken vor Ort. Das Problem ist auch vor einigen Jahren auf der Dokomi zum echten Problem geworden.
Der Comic Park kann hier aber ganz eindeutig punkten: Es gibt super viele unterschiedliche Möglichkeiten sich vor Ort Essen zu kaufen und auch vegane Optionen gibt es – was will man mehr!
Abgesehen von den ganzen Food-Ständen auf dem Außengelände, gibt es auch unter der Künstlerhalle ein eigenes kleines Restaurant mit Sitzplätzen für drinnen und draußen.
Bei der Gelegenheit erwähne ich auch noch einen weiteren coolen Fakt: In diesem Gebäude gibt es im Untergeschoss Schließfächer, die man sich mieten kann (ca 1€). Einfach mega cool, wenn man seine Sachen vorübergehend dort abstellen kann!
Zu den Sitzgelegenheiten muss ich mich auch noch positiv äußern: Es gab definitiv mehr als genug Möglichkeiten sich hinzusetzen. Über den ganzen Park verteilt stehen auf den Grünflächen Bänke, Stühle und sogar Hängematten herum. Und wer wollte, hat kurzerhand einfach seine eigene Picknick-Decke ausgepackt und sich ein schönes Plätzchen gesucht. Das fand ich super angenehm! Kein erschöpftes „in der Ecke und auf dem dreckigen Messenboden“-Sitzen. Fand ich super!
Abschließend lässt sich also sagen:
Ich glaube der Comic Park ist eine der entspanntesten Conventions die ich bisher kennenlernen durfte.
Es gibt eigentlich keine richtigen Vergleichsmöglichkeiten, weil die meisten Messen eben in geschlossenen Hallen stattfinden. Das ganze bringt natürlich seine Vor- und Nachteile mit sich.
Bei Regen werdet ihr auf dieser Con vermutlich keinen Spaß haben. Die Hallen und Möglichkeiten sich vor dem Regen zu verstecken sind begrenzt und gerade im Cosplay hätte man dann vermutlich wenig Spaß.
Wenn aber gutes Wetter ist, dann verlaufen sich die Menschenmassen sehr gut und man kann gemütlich durch den Park schlendern.
In Zukunft würde ich daher auch keine Karten mehr im Vorverkauf kaufen, denn die Preisgestaltung der Convention erschließt sich mir hier nicht richtig. Wochenendtickets gibt es nur bis einige Monate vor Verantaltungsbeginn. Dieses ist das einzige wirklich günstigere Ticket das ihr bekommen könnt. Wenn ihr also noch online einen Monat vor der Con euer Ticket kaufen wollt, dann müsst ihr Tagestickts kaufen. Diese kosten aber genau so viel wie die Tagestickets vor Ort. Wenn es also schlechtes Wetter hat, dann habt ihr mit euren Online-Tickets einfach Pech gehabt. Da es beim Einlass genau so viele Eingänge für die Tageskasse, wie auch für die Online-Tickets gibt, könnt ihr auch einfach vor Ort an der Tageskasse euer Ticket kaufen. Insbesondere wenn ihr eine längere Anfahrt habt, könnt ihr so vielleicht eine stornierbare Unterkunft suchen, welche dann noch kurzfristig bei Gewitter absagen könnt.
Als Ergänzung dazu muss ich aber auch sagen, dass eine Tageskarte mit 28€ für den Park und das gebotene Programm wirklich fair und gut sind. Am Preis lässt sich hier also nicht meckern.
Fazit:
Der Comic Park ist wirklich super! Man hat unterschiedliches Programm, einen weitläufigen Park zum Bilder machen und coole Stände. Es sind viele Cosplayer vor Ort und auch die Anfahrt und der Einlass sind bei der Con sehr entspannt. Gerade im Bereich Künstler und Cosplaystände würde ich mir auf der Con aber noch viel mehr wünschen, denn Platz dafür gibt es zumindest im Parkbereich noch.
Mit 28€ für ein Tagesticket ist die Convention eher eine der günstigen und bietet dafür doch einiges. Solange euch das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht ist der Comic Park auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
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